GdFF Schriftenreihe

Zusammen mit der HWP hat die GdFF folgende Schriftenreihen herausgegeben:
  Friebel, H. / Epskamp, H. / Knobloch, B. / Montag, St. / Toth, St.:
Bildungsbeteiligung: Chancen und Risiken

Eine Längsschnittstudie über Bildungs- und Weiterbildungskarrieren in der 'Moderne'
Leske + Budrich, Opladen 2000

Das Buch erörtert die zentralen Fragestellungen: Wie sehen die 'modernen' Muster der Bildungsbiographien in Schule, Berufsausbildung und Weiterbildung aus, wie werden sie im Rahmen von sozialer Herkunft, Geschlechtsrollenzuweisung, Marktradikalität und biographischer Eigenleistung der Betroffenen gestaltet, und wie bewältigen die BildungsbiographieträgerInnen dieses Auf und Ab von Chancen und Risiken?

Das Buch beschreibt typische Muster der Bildungsbeteiligung einer Generation, die Ende der 70er Jahre als 'Kinder' der Bildungsexpansion die allgemeinbildenden Schulen verließ und beim übergang in die Berufsausbildung angesichts von Ausbildungsstellenknappheit und Massenarbeitslosigkeit eine gravierende Engführung ihrer Berufsbildungsperspektive erfuhr.

Diese Generation der geburtenstarken Jahrgänge erlebte in einer in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht dagewesenen Weise das Auf und Ab von Bildungsoptionen und Arbeitsmarktrestriktionen zugleich. Inzwischen ist diese schwierige Erfahrung, in den turbulenten gesellschaftlichen Verhältnissen eine eigene Bildungsidentität zu erwerben, zum Normalfall der Schulabgänger geworden.
  Mattfeldt, H. / Oppolzer, A. / Reifner, U. (Hrsg.):
ökonomie und Sozialstaat

Leske + Budrich, Opladen 1998

Der Band befaßt sich mit aktuellen juristischen, ökonomischen und soziologischen Fragen wichtiger Bausteine des Sozialstaats und seiner ölonomischen Grundlagen.

Aus dem Inhalt:
Lothar Zechlin : In memoriam Helmut Fangmann

Ulrich Zachert : Ein Mosaik von Arbeitnehmergrundrechten im Grundgesetz?

Sibylle Raasch : Feministischer Umbau von Arbeitsgesellschaft und Sozialstaat

Udo Mayer : Auf dem Weg zu einer europäischen Beschäftigungspolitik?

Rudolf Hickel : Thesen zum Flächentarifvertrag als verteilungs- und beschäftigungspolitisches Instrument unter dem Druck der Globalisierung der Wirtschaft

Wulf Damkowski : Neue Steuerungskonzepte für das Krankenhaus : Zwischen ökonomisierung und Innovation

Alfred Oppolzer : Gesundheitsförderung durch Organisationsentwicklung im Krankenhaus. Zum Zusammenhang von New Public Health und New Public Management
  Hund, W.D. (Hrsg.):
Zigeuner, Geschichte und Struktur einer rassistischen Konstruktion, Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, 1996


Das Zigeunerstereotyp hat jahrhundertelang zur Legitimation sozialer Ausgrenzung und rassistischer Verfolgung bis hin zum Genozid an Sinti und Roma gedient. Gleichwohl hat es sich bis heute erhalten. Angebliche Zigeuner bevölkern Lexika und Speisekarten, Schlager und Wohnzimmerwände, Zeitungsartikel und Alltagssprache. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen die Entstehung und Entwicklung solcher Semantik der Diskriminierung. Sie zeigen, daß sich hinter der Kategorie Zigeuner eine ideologische Konstruktion verbirgt, die die Durchsetzung des bürgerlichen Arbeitsethos durch die Diskriminierung all jener unterstützt, die sich diesem Prozeß widersetzen oder ihn zum Opfer fallen. Mit ihrer Hilfe wird gesellschaftliche Ausgrenzung rassistisch gewendet und zu angeblich wesensmäßiger Asozialität verkehrt.
  Knapp, U. (Hrsg.):
Beschäftigungspolitik für Frauen in der Region

Leske + Budrich, Opladen 1996

In diesem Band diskutieren Expertinnen aus Theorie und Praxis, wie Struktur- und Arbeitsmarktpolitik in der Region aus gleichstellungspolitischer Sicht neu gestaltet werden können.

Aus dem Inhalt :
Geschlechterverhältnisse in Europa - Struktur- und Arbeitsmarktpolitik als Zukunftspolitik für Frauen - Feministische Perspektiven jenseits der Arbeitsgesellschaft - Umverteilung von Macht, Einkommen und Arbeit - Arbeitsmarktperspektiven für Frauen in der Region - Frauenförderung in der privaten Wirtschaft - Technologiepolitik - aber für Frauen - Arbeitsmarktpolitik für Frauen in der Region - Struktur- und Arbeitsmarktpolitik - Instrumente zur Förderung frauenfreundlicher betrieblicher Arbeitszeiten?