Einladung 2009
zur jährlichen Arbeitstagung der GdFF e.V.




Das Thema wird sein:
Das Studiengangskonzept der ehemaligen HWP - Modell mit Zukunft?
Das Studiengangskonzept der HWP hat vier Jahre nach der Aufgabe ihrer Unabhängigkeit richtig Konjunktur: Die Kultusministerkonferenz will die Zahl der beruflich qualifizierten Studienanfänger ohne Hochschulzugangsberechtigung deutlich erhöhen. Die Länder sollen bis 2010 länderübergreifend Voraussetzungen formulieren. Die Hochschulrektorenkonferenz, der Bundesverband der deutschen Arbeitgeberverbände und der Bundesverband der deutschen Industrie bekräftigen diese Forderung. In Hamburg aber sind die Zahlen dieser Studienanfänger außerhalb des Studiengangs Sozialökonomie verschwindend gering. Und auch hier gehen Bewerber- und Zulassungszahlen der Studierenden ohne Abitur seit Schließung der HWP beständig zurück. Dabei hätte die Universität Hamburg mit diesem Studiengang und den dort über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen die Chance, auf den Zug in das "Studium mit Zukunft" (Bassen) aufzuspringen und für andere Hochschulen ein Beispiel zu geben.

Wir wollen analysieren, weshalb das gute und fortschrittliche Image des Studierens mit Berufserfahrung in Hamburgs Hochschulen nicht oder noch nicht ansteckt, weshalb auch der Studiengang Sozialökonomie an Attraktivität zu verlieren scheint. Wir haben Sorgen, dass sich trotz der Forderungen der Politik nach Ausweitung dieses Studienkonzepts die konkreten Rahmen- und Studienbedingungen verschlechtern.

Das Eingangsreferat wird
Frau Dr. Dorothee Bittscheidt (Präsidentin der ehemaligen HWP)
halten.

Der Programmdirektor des Fachbereichs Sozialökonomie, Herr Prof. Udo Mayer, wird die gegenwärtige Situation und die Perspektiven des Studienganges Sozialökonomie schildern. Der kommissarische Dekan der WiSo-Fakultät, Herr Prof. Bassen, wird von seinen Erfahrungen mit dem Integrationsprozess in der Fakultät berichten. Von studentischer Seite werden aktuelle Defizite bei den Studienbedingungen benannt.

Aber die Veranstaltung wird sich nicht in der Problemschilderung erschöpfen. Am Ende der Diskussion sollen konkrete Vorschläge zur internen Entwicklung des Studienganges und der Werbung für das Studiengangskonzept stehen. Für die Gesellschaft der Freunde und Förderer soll das Ermutigung und Anregung für zukünftige Aktionen werden.

Der Eintritt ist natürlich kostenlos.